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Osteoporose

Osteoporose ist eine Stoffwechselerkrankung der Knochen. Durch den Abbau von Knochenmasse verliert der Knochen seine Stabilität. Schmerzhafte Knochenbrüche sind oftmals die Folge. Typische Bruchstellen sind die Wirbelsäule, die Hüfte oder das Handgelenk. Da der Knochenschwund lange Zeit ohne Anzeichen fortschreitet, kommt es nicht selten zu Brüchen ohne äußere Einflüsse. Das Heben einer Tasche oder festes Husten können hierfür schon ausreichen. Die häuftigste Ursache für eine Osteoporose ist der Östrogenmangel bei Frauen nach den Wechseljahren. Männer sind von der Osteoporose durch Testosteronmangel dagegen nur selten betroffen. Ebenfalls häufig ist die Altersosteoporose ab dem 70. Lebensjahr. Sie tritt bei beiden Geschlechtern auf. In diesem Alter sind vor allem geringe Bewegung und Mangelerscheinungen an Kalzium und Vitamin-D die Ursache für den Substanzverlust. Weitere Ursachen der Osteoporose sind z.B. Schilddrüsenüberfunktion, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Magersucht, Milchzuckerunverträglichkeit oder einem Medikament wie Cortison. Der erste Hinweis auf eine Osteoporose sind Beschwerden und die körperliche Untersuchung. Mit Laboruntersuchung von Blut und Urin kann die Ursache der Osteoporose näher bestimmt werden. Die Knochendichte wird durch eine Knochendichtemessung bestimmt (Osteodensitometrie). Die Behandlung der Osteoporose erfolgt mit Medikamenten, physikalischer Therapie und spezieller Therapie bei bereits erfolgten Knochenbrüchen. Die medikamentöse Behandlung umfaßt die Zunahme von Calcium, Vitamin-D, Biphosphonaten, ggf. Östrogen und Calcitonin.

 
       
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