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Schultereckgelenk

Allgemeines. Das Schultereckgelenk wird vom Schulterdach und dem Schlüsselbein gebildet. Die beiden Gelenkpartner werden durch Kapsel-Band-Strukturen stabilisiert und in Position gehalten. Zwischen den Bandgelenkpartnern befindet sich ein kleiner Stoßdämpfer, ähnlich des Meniskus im Knie. Durch Fortschreiten der Degeneration oder bei einem Sturz auf die Schulter werden diese Stabilisatoren verletzt und reißen. Das Schlüsselbein sitzt nun nicht mehr in seiner optimalen Position und unterliegt Scheuerkräften. Je nach Ausmaß der Verletzung und Belastung (Beruf) des Verletzten wird eine konservative oder operative Behandlung durchgeführt. Wird vor allem beruflich die Schulter stark belastet, kommt es zu einer Arthrose des Schultereckgelenkes, welche zu Schmerzen und Bewegungseinschränkung in diesem Bereich führt. Die konservative Therapie ist auf Dauer erfolglos, da beide Gelenkpartner aufeinander reiben.

Therapie. Eine sehr vielversprechende Operationsmethode ist, den äußeren Anteil des Schlüsselbeins zu entfernen, damit die beiden Gelenkpartner, welche arthrotisch verändert sind, nicht mehr aufeinander reiben können. Dieses kann in leichteren Fällen arthroskopisch erfolgen, in schwereren Fällen empfiehlt sich das offen-chirurgische Vorgehen, um eine Bandkontinuität und somit Stabilität weiterhin zu gewährleisten.

Und danach...? Stabilisierender Schulterverband für einige Tage, dann Beginn mit intensiver Krankengymnastik. Schmerzfreiheit bereits nach wenigen Wochen. Vollständige Schulterbelastung ist wieder nach einigen Monaten möglich.

 
       
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